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Geige stimmen

G, D, A, E – auf das A des Orchesters.

–

–Cent

Saiten

Saite antippen, um ihren Ton zu hören und danach zu stimmen; noch einmal antippen für die Automatik

Nichts verlässt Ihr Gerät

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Beispiel

Beispiel: die Geige fürs Orchester der Musikschule auf 443 Hz stimmen

Das Orchester der Musikschule stimmt auf 443 Hz, zu Hause wurde auf 440 Hz geübt. Kammerton auf „443 Hz“ stellen: Alle vier Saiten liegen dann knapp 12 Cent höher. Die Zieltöne je Saite:

  1. Zuerst das A: Auf 440 Hz gestimmt zeigt die Nadel gegen 443 Hz −12 Cent und „Zu tief – spannen“. Mit dem Feinstimmer nachspannen, bis „Gestimmt“ aufleuchtet: innerhalb von ±3 Cent, kurz gehalten.
  2. Dann D, G und E. Jede stand zu Hause auf 440 Hz und zeigt jetzt ebenfalls −12 Cent.
  3. Eine neue E-Saite, die erst bei 520 Hz liegt, misst das Gerät gegen die nahe A-Saite als +277 Cent; darunter steht „Stimmen Sie die E5-Saite? Sie ist viel zu tief …“. Dann die E-Saite unten antippen.
Saite bei 440 Hz bei 442 Hz bei 443 Hz
G3 (g) 196,00 Hz196,89 Hz197,33 Hz
D4 (d¹) 293,66 Hz295,00 Hz295,67 Hz
A4 (a¹) 440,00 Hz442,00 Hz443,00 Hz
E5 (e²) 659,26 Hz662,25 Hz663,75 Hz

Alle vier Saiten stehen auf dem Orchester-A von 443 Hz. Wer danach wieder allein zu Hause übt, stellt den Kammerton zurück auf 440 Hz – sonst steht die Geige 12 Cent über dem Klavier oder der Begleitaufnahme.

So funktioniert es

  1. Wählen Sie den Kammerton: 440 Hz oder 442 Hz, wenn Ihr Orchester höher stimmt. Klicken Sie auf „Stimmgerät starten“ und erlauben Sie das Mikrofon.
  2. Streichen oder zupfen Sie eine Saite: Die Nadel zeigt, wie weit sie vom Ton entfernt ist.
  3. Nehmen Sie für kleine Korrekturen die Feinstimmer und für große die Wirbel, bis „Gestimmt“ aufleuchtet.

Häufige Fragen

Wie sind die Saiten der Geige gestimmt?
G3 D4 A4 E5 (in deutscher Schreibweise g d¹ a¹ e²), jeweils eine Quinte auseinander. Zuerst wird das A gestimmt, dann die anderen.
Soll ich auf 440 oder 442 Hz stimmen?
Auf das, was Ihre Lehrerin, Ihr Lehrer oder Ihr Ensemble nimmt: 440 Hz ist der internationale Standard, viele Orchester in Deutschland, Österreich und der Schweiz stimmen auf 442 oder 443, Barockensembles oft auf 415.
Warum hört das Stimmgerät nichts?
Der Browser braucht die Erlaubnis für das Mikrofon – klicken Sie auf „Stimmgerät starten“ und erlauben Sie es, oder prüfen Sie das Symbol neben der Adressleiste. Spielen Sie eine Saite nach der anderen, nah am Handy oder Laptop, in einem ruhigen Raum.
Geht das auch für Bratsche oder Cello?
Nehmen Sie das chromatische Stimmgerät: Es erkennt jeden Ton – Bratsche C3 G3 D4 A4, Cello C2 G2 D3 A3.
Was bedeuten die Cent auf der Anzeige?
Ein Halbton hat 100 Cent. Minus heißt zu tief, plus zu hoch; innerhalb von ±3 Cent zeigt das Stimmgerät „Gestimmt“. Zwischen 440 und 443 Hz liegen knapp 12 Cent – im Orchester deutlich hörbar, aber nur ein Achtel Halbton.
Was tun, wenn eine neue Saite viel zu tief ist?
Das Stimmgerät misst zunächst gegen die nächstliegende Saite. Liegt der Ton mehr als 100 Cent darüber, nennt es die Saite, die vermutlich gemeint ist, etwa „Stimmen Sie die E5-Saite?“. Tippen Sie diese Saite unten an: Dann wird gegen sie gemessen, und ihr Ton erklingt zum Vergleich.
Wird mein Spiel aufgenommen?
Nein. Der Ton wird im Browser ausgewertet, während er hereinkommt, und nie aufgenommen oder hochgeladen.

Für einen bestimmten Zweck

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