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Bass stimmen

Tiefe Töne, sauber erkannt.

–

–Cent

Saiten

Saite antippen, um ihren Ton zu hören und danach zu stimmen; noch einmal antippen für die Automatik

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Beispiel

Beispiel: E-Bass im Blasorchester auf 442 Hz stimmen – E1 mit 41,39 statt 41,20 Hz

Der E-Bass ist zu Hause auf a′ = 440 Hz gestimmt, das Blasorchester stimmt auf 442 Hz. Vor der Probe stellt der Bassist den Kammerton auf „442 Hz (viele Orchester)“ und zupft die Saiten nacheinander nah am Laptop-Mikrofon.

  1. Jede Saite zeigt jetzt −8 Cent und „Zu tief – spannen“: 442 Hz liegen 7,85 Cent über 440 Hz, und um so viel ist jede Saite zu tief.
  2. Jede Saite leicht spannen, bis die Nadel mittig steht. „Gestimmt“ leuchtet, wenn der Ton 0,6 Sekunden lang innerhalb von ±3 Cent bleibt.
  3. Danach klingt das tiefe E mit 41,39 Hz statt 41,20 Hz und das G mit 98,44 statt 98,00 Hz – ein kleiner Unterschied, der mit den Bläsern aber als Schwebung hörbar wäre.
  4. Zurück in der Band mit Keyboard wieder 440 Hz wählen und alle Saiten noch einmal stimmen.
Saite Bei 440 Hz Bei 442 Hz Bei 443 Hz
E1 (dickste) 41,20 Hz41,39 Hz41,48 Hz
A1 55,00 Hz55,25 Hz55,38 Hz
D2 73,42 Hz73,75 Hz73,92 Hz
G2 (dünnste) 98,00 Hz98,44 Hz98,67 Hz
H0 (Fünfsaiter) 30,87 Hz31,01 Hz31,08 Hz

Alle vier Saiten auf 442 Hz, jede mit „Gestimmt“. Ein auf 440 Hz gestimmter Bass zeigt bei 441 Hz −4 Cent und bei 443 Hz −12 Cent – deshalb zuerst den Kammerton der Gruppe einstellen, dann stimmen.

So funktioniert es

  1. Klicken Sie auf „Stimmgerät starten“ und erlauben Sie das Mikrofon; das eingebaute Mikrofon von Laptop oder Handy genügt.
  2. Zupfen Sie eine Saite kräftig an und lassen Sie sie klingen: Das Stimmgerät hört lang genug hin, um das tiefe E zu erfassen.
  3. Drehen Sie am Wirbel, bis die Nadel mittig steht und „Gestimmt“ aufleuchtet.

Häufige Fragen

Wie sind die Saiten eines E-Basses gestimmt?
Beim Viersaiter, von der dicksten Saite an: E1 (41,20 Hz), A1 (55,00 Hz), D2 (73,42 Hz) und G2 (98,00 Hz) bei a′ = 440 Hz – eine Oktave unter den vier tiefen Gitarrensaiten. Ein Fünfsaiter hat zusätzlich ein tiefes H0 (30,87 Hz).
Hört ein Handymikrofon überhaupt den Bass?
Ja. Kleine Mikrofone nehmen den Grundton kaum auf, aber das Stimmgerät liest die Tonhöhe auch aus den Obertönen. Zupfen Sie nah am Hals für einen runderen Ton.
Warum hört das Stimmgerät nichts?
Der Browser braucht die Erlaubnis für das Mikrofon – klicken Sie auf „Stimmgerät starten“ und erlauben Sie es, oder prüfen Sie das Symbol neben der Adressleiste. Spielen Sie eine Saite nach der anderen, nah am Handy oder Laptop, in einem ruhigen Raum.
Kann ich einen Fünfsaiter stimmen?
Seine Saiten E, A, D und G ja. Die tiefe H-Saite (H0, 30,87 Hz) wird gehört, aber diese Seite misst jeden Ton an der nächsten ihrer vier Saiten, dem E: Die Nadel steht dann ganz links bei −500 Cent mit „Zu tief – spannen“ – dem nicht folgen. Die H-Saite mit dem Chromatischen Stimmgerät stimmen, das bis H0 hinunterreicht und die Cent zu diesem Ton zeigt.
Welcher Kammerton ist richtig, 440 oder 442 Hz?
440 Hz ist der Standard und die Voreinstellung. Spielen Sie mit einem Orchester oder einer Blaskapelle, die auf 442 oder 443 Hz stimmt, stellen Sie das unter „Kammerton (A4)“ ein: Ein auf 440 Hz gestimmter Bass zeigt dort −8 bzw. −12 Cent.
Kann ich auf Drop D stimmen?
Nicht mit der Nadel dieser Seite: Eine tiefe Saite auf D1 (36,71 Hz) wird am E1 gemessen und bleibt bei −200 Cent mit „Zu tief – spannen“. Das Chromatische Stimmgerät nennt den nächsten Ton und zeigt D1 bei 0 Cent.
Wird mein Spiel aufgenommen?
Nein. Der Ton wird im Browser ausgewertet, während er hereinkommt, und nie aufgenommen oder hochgeladen.

Für einen bestimmten Zweck

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