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Frequenzgenerator

Jede Frequenz, jede Wellenform, links oder rechts.

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Beispiel

Beispiel: Brummt die Anlage mit 50 oder mit 100 Hz?

Aus den Lautsprechern der Stereoanlage kommt ein tiefes Brummen, auch ohne Musik. Das Stromnetz in Deutschland hat 50 Hz, und Netzbrummen liegt meist bei 50 Hz oder dem Doppelten, 100 Hz. Zum Vergleich Kopfhörer aufsetzen, Lautstärke herunterdrehen, Modus „Ton“, Wellenform „Sinus“.

  1. Die Voreinstellung 50 Hz antippen und abspielen, dann 100 Hz: Welcher Ton hat dieselbe Höhe wie das Brummen?
  2. Mit ×2 und ÷2 springen Sie eine Oktave, von 50 auf 100 Hz und zurück. Mit +1 und −1 lässt sich die Frequenz in 1-Hz-Schritten nachstellen.
  3. Klingt das Brummen schnarrend statt rund, stecken Obertöne darin: 150 und 200 Hz eintippen und vergleichen.
Gehört Frequenz Häufiger Hinweis auf
Tiefes, weiches Brummen 50 Hzeine Brummschleife zwischen Geräten, etwa Verstärker und Fernseher an Antenne und Steckdose
Etwas höheres Brummen 100 Hzdas Netzteil eines Geräts
Brummen bei 60 Hz 60 Hzin Europa selten: 60 Hz ist die Netzfrequenz in Nordamerika

Steht die Frequenz fest, ziehen Sie nacheinander Kabel ab und hören, wann das Brummen verschwindet. Laptop- und Handylautsprecher geben 50 Hz kaum wieder – für diesen Vergleich sind Kopfhörer nötig.

So funktioniert es

  1. Drehen Sie zuerst die Lautstärke herunter, dann tippen Sie eine Frequenz ein oder nutzen den Schieberegler, die Oktavtasten ×2 und ÷2 oder eine Voreinstellung (440 Hz ist der Kammerton a¹).
  2. Wählen Sie Wellenform und Kanal – nur links oder nur rechts ergibt einen schnellen Test für Lautsprecher oder Kopfhörer.
  3. Oder lassen Sie einen Sweep über einen Bereich laufen, um Scheppern und Resonanzen zu finden, oder starten Sie den Hörtest für den höchsten Ton, den Sie hören.

Häufige Fragen

Wofür braucht man einen Frequenzgenerator?
Zum Prüfen von Lautsprechern und Kopfhörern (links und rechts, Bass, Scheppern), zum Stimmen nach einem Referenzton, im Physikunterricht zum Thema Schall, um die Frequenz eines Brummens zu finden, und um bei Tinnitus die Tonhöhe abzugleichen und sie der Ärztin oder dem Arzt zu beschreiben.
Warum höre ich die tiefsten oder höchsten Töne nicht?
Kleine Lautsprecher geben wenig unter 100–200 Hz oder über etwa 15–16 kHz wieder, und das menschliche Gehör endet je nach Alter zwischen etwa 12 und 20 kHz. Probieren Sie Kopfhörer.
Ist das ungefährlich?
Halten Sie die Lautstärke niedrig: Reine Töne, besonders hohe, können lauter sein, als sie wirken, und ermüden beim Hören. Hören Sie auf, wenn sie unangenehm werden.
Was macht der Sweep?
Er gleitet in der gewählten Zeit von einer Frequenz zur anderen, auf einer logarithmischen Skala, sodass jede Oktave gleich lang dauert – praktisch, um zu hören, wo ein Lautsprecher schnarrt oder ein Raum dröhnt.
Wie lese ich den Hörtest ab?
Der Hörtest spielt Töne von oben nach unten, je dreimal kurz: 20, 19, 18, 17, 16, 15, 14,1, 12, 10 und 8 kHz. Der erste Ton, den Sie hören, ist das Ergebnis. Wer ab 15.000 Hz etwas hört, liegt im Bereich, den die meisten unter 40 noch hören – ein grober Richtwert, kein medizinischer Test.
Wie prüfe ich, ob links und rechts richtig angeschlossen sind?
Kanal auf „Links“ stellen und einen Ton abspielen – er darf nur aus dem linken Lautsprecher oder der linken Kopfhörerseite kommen –, dann „Rechts“. Kommt er von der falschen Seite, sind die Kabel vertauscht.
Wird etwas aufgenommen?
Nein. Die Töne entstehen in Ihrem Browser; nichts wird aufgenommen oder irgendwohin gesendet.

Für einen bestimmten Zweck

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