Mikrofontest
Geht Ihr Mikrofon? In fünf Sekunden wissen Sie es.
dBFS: relativ zum lautesten Wert, den das Mikrofon aufnehmen kann – kein geeichter Schallpegel (dB SPL).
Nichts verlässt Ihr Gerät
Dieses Tool läuft vollständig in Ihrem Browser. Was Sie hier eingeben, spielen oder aufnehmen, bleibt auf Ihrem Gerät: Nichts wird hochgeladen oder auf einem Server gespeichert.
Beispiel
Vor dem Elternabend per Video: Notebook-Mikrofon oder USB-Headset?
Heute Abend ist Elternabend per Videokonferenz. Das Notebook hat ein eingebautes Mikrofon, daneben liegt ein USB-Headset. „Starten“ klicken, das Mikrofon erlauben, unter „Gerät“ nacheinander beide wählen und jeweils in normaler Lautstärke „Hallo, hört man mich?“ sagen. Die Anzeige reicht von −60 bis 0 dBFS.
- Eingebautes Mikrofon, einen halben Meter entfernt: Pegel um −42 dBFS. „Funktioniert – Signal empfangen.“ erscheint, denn über −50 dBFS zählt als Signal – aber die Stimme ist leise.
- Headset, Mikrofon zwei Finger breit neben dem Mund: um −20 dBFS, mitten im guten Bereich für Sprache.
- Mit dem Headset 10 Sekunden aufnehmen und abspielen: So klingt die Stimme roh, denn der Test schaltet Rauschunterdrückung, Echounterdrückung und automatische Lautstärkeregelung ab.
| Pegel beim Sprechen | Was er bedeutet |
|---|---|
| Unter −50 dBFS, kein „Funktioniert“ | Die Stimme kommt nicht an: falsches Gerät gewählt, stummgeschaltet oder blockiert. |
| Um −40 dBFS | Angekommen, aber leise: näher heran oder den Eingangspegel in den Soundeinstellungen erhöhen. |
| −30 bis −10 dBFS | Gut: normale Sprechlautstärke. |
| Über −3 dBFS, der Balken wird rot | Zu laut, kurz vor dem Übersteuern: Die Stimme kann verzerrt klingen. Leiser stellen oder mehr Abstand. |
Das Headset liegt bei −20 dBFS und ist für den Abend die bessere Wahl; das eingebaute Mikrofon ginge auch, klänge aber leise und hallig. Die Anzeige „Spitze“ hält den lautesten Moment fest, etwa ein Lachen – so sehen Sie, ob es irgendwann rot wird.
So funktioniert es
- Klicken Sie auf „Starten“ und erlauben Sie das Mikrofon, wenn der Browser fragt.
- Sprechen Sie: Die Anzeige schlägt aus und „Funktioniert“ erscheint. Haben Sie mehrere Mikrofone, wählen Sie ein anderes aus der Liste.
- Nehmen Sie 10 Sekunden auf und hören Sie, wie Sie klingen – oder schalten Sie mit Kopfhörern „Sich selbst hören“ ein.
Häufige Fragen
- Warum funktioniert mein Mikrofon nicht?
- Meist darf der Browser es nicht benutzen (siehe Symbol neben der Adressleiste), ein anderes Programm wie ein Videocall belegt es, oder das falsche Mikrofon ist ausgewählt. Der Test sagt Ihnen, was davon zutrifft, und listet alle Mikrofone, die er sieht.
- Was bedeutet der Pegel in dBFS?
- Dezibel relativ zur Vollaussteuerung: 0 ist das Lauteste, was das Mikrofon aufnehmen kann, Sprache liegt meist zwischen −30 und −10. Das ist kein Schallpegel in dB SPL wie beim Messgerät – Computermikrofone sind nicht geeicht.
- Wie höre ich mich selbst?
- Schalten Sie „Sich selbst hören“ ein, dann kommt Ihre Stimme leicht verzögert aus den Lautsprechern. Nehmen Sie Kopfhörer, sonst schaukelt sich der Ton zwischen Lautsprecher und Mikrofon auf und pfeift.
- Funktioniert das am Handy?
- Ja, im Browser des Handys. Am iPhone kann der Ton stumm bleiben, solange der Stummschalter an ist.
- Warum ist mein Pegel hier leiser als im Videocall?
- Der Test zeigt das Mikrofon roh: Automatische Lautstärkeregelung, Rauschunterdrückung und Echounterdrückung sind ausgeschaltet. Videokonferenz-Programme schalten sie meist ein und heben eine leise Stimme an. Liegt Ihre Stimme schon hier zwischen −30 und −10 dBFS, klingt sie auch ohne Nachregeln gut.
- Wie teste ich ein Headset oder ein USB-Mikrofon?
- Anschließen und auf „Starten“ klicken. Unter „Gerät“ stehen alle Mikrofone, die der Browser sieht; Sie können umschalten, ohne neu zu starten. Ein Headset, das Sie während des Tests einstecken, erscheint von selbst in der Liste.
- Wird die Aufnahme hochgeladen?
- Nein. Die 10 Sekunden bleiben im Speicher Ihres Browsers und sind weg, sobald Sie die Seite schließen.