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Video komprimieren

Ein kleineres MP4 für E-Mail, Messenger oder das Uploadformular – erzeugt auf Ihrem Gerät, von demselben Encoder, mit dem Ihr Handy aufnimmt.

Dateien hier ablegen

oder klicken und vom Gerät auswählenUnterstützt: MP4, M4V, MOV

Bis zu 3 Dateien pro VorgangBis zu 20 MB pro Datei10 Vorgänge pro TagLimits mit Pro aufheben✓ Funktioniert offline

Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät

Dieses Tool läuft vollständig in Ihrem Browser. Es wird nichts hochgeladen und nichts gespeichert. Sie können sogar die Internetverbindung trennen, bevor Sie beginnen.

So funktioniert es

  1. Legen Sie ein MP4 oder MOV im Feld ab. Ein Video pro Durchgang: Die Datei liegt währenddessen vollständig im Arbeitsspeicher Ihres Browsers.
  2. Entweder Sie geben eine Zielgröße vor – 25 MB ist die Grenze für Gmail-Anhänge, unter 10 MB kommt ein Video durch fast jedes Uploadformular und jeden Messenger –, oder Sie lassen „Kein Ziel“ stehen und entscheiden stattdessen über die Qualität. Sobald eine Zielgröße gesetzt ist, verschwindet die Qualitätsauswahl, denn dann wird die Bitrate aus Ziel und Länge berechnet.
  3. Setzen Sie die Auflösung herunter, wenn das Video nicht in voller Größe scharf bleiben muss. Von 1080p auf 720p halbiert die Datei ungefähr, bevor die Qualität überhaupt eine Rolle spielt – das ist die mit Abstand größte Ersparnis, die hier zu holen ist. Auf einem Handydisplay oder in einem Formularfenster sieht ohnehin niemand den Unterschied. Die Zahl begrenzt dabei die längste Seite und nicht die Höhe: Bei einem hochkant gefilmten Clip ist die längste Seite die Höhe, ein Video mit 1080 × 1920 lässt „Höchstens 1080p“ deshalb unangetastet.
  4. Brauchen Sie den Ton nicht – bei einer Bildschirmaufnahme etwa hört ihn sich selten jemand an –, nehmen Sie ihn heraus. Das spart gut ein Megabyte pro Minute, bei einer hohen Datenrate mehr.
  5. Klicken Sie auf „Video komprimieren“. Jedes Einzelbild wird auf Ihrem Gerät dekodiert, skaliert und neu kodiert; rechnen Sie am Rechner mit einem Bruchteil der Laufzeit des Clips, am Handy mit spürbar mehr.
  6. Laden Sie das MP4 herunter. Es behält seinen Dateinamen und bekommt „-compressed“ angehängt, das Original bleibt unverändert liegen.

Häufige Fragen

Wird mein Video hochgeladen?
Nein, und bei Video wiegt das schwerer als bei jeder anderen Datei. Ein Video ist das Größte, was die meisten Menschen je verschicken: Das Hochladen dauert, es frisst das Datenvolumen, und eine Aufnahme aus der Familie, aus der Wohnung oder vom Unfallort ist nichts, was man nebenbei auf einem fremden Server ablegen möchte – schon gar nicht, wenn sie danach an eine Versicherung, eine Behörde oder eine Anwaltskanzlei gehen soll. Hier wird die Datei lokal geöffnet, auf Ihrem Gerät neu kodiert und lokal wieder geschrieben. Gesendet wird nichts.
Warum muss ich vorher nichts herunterladen?
Weil der Encoder schon da ist. Ihr Browser bringt über WebCodecs seine eigenen Video-Encoder mit, und das sind auf den meisten Geräten die Hardware-Encoder – dieselbe Einheit im Chip, mit der Ihr Handy überhaupt erst aufnimmt. Der übliche Weg im Web ist ein anderer: FFmpeg als WebAssembly, rund 32 MB Download vor dem ersten Klick, danach Kodierung in Software und damit um ein Vielfaches langsamer. Wir haben das nicht mitgeliefert, wegen der Größe und weil es unter der GPL steht. Deshalb ist diese Seite sofort einsatzbereit.
Geht das ohne Qualitätsverlust?
Ehrlich gesagt: ganz ohne Verlust nicht, denn das Video wird neu kodiert, und dabei gehen Informationen verloren. Sichtbar ist das aber oft nicht. Eine Handyaufnahme läuft mit einer sehr hohen Bitrate, weil die Kamera beim Aufnehmen keine Zeit zum Nachdenken hat; sie verliert bei „Ausgewogen“ typischerweise die Hälfte bis drei Viertel ihrer Größe, ohne dass ein Unterschied zu erkennen wäre. Ein Clip, der schon einmal fürs Web komprimiert wurde, gibt dagegen kaum noch etwas her. Und wenn am Ende nichts Nennenswertes gespart wäre, bekommen Sie Ihr Original zurück statt einer sinnlos neu kodierten Kopie.
Wird die Zielgröße genau eingehalten?
Knapp darunter, in aller Regel. Aus der Länge des Clips und der gewünschten Größe wird die Bitrate ausgerechnet, ein paar Prozent bleiben als Reserve stehen. Es ist ein Durchgang und keine Suche: Bei viel schneller Bewegung und feiner Struktur – Laub, Wasser, Konfetti, eine Kamerafahrt – kann das Ergebnis auch ein Stück darüber liegen. Wenn die Grenze hart ist, schauen Sie vor dem Verschicken kurz auf die Dateigröße und gehen notfalls eine Stufe tiefer oder eine Auflösung herunter.
Welche Dateien kann ich hier verkleinern?
MP4 und MOV, und damit Handyaufnahmen, Bildschirmaufnahmen und die meisten Kameras. WebM und AVI werden mit einem Hinweis abgelehnt: Der Teil, der die Datei auseinandernimmt, versteht nur MP4. Ob das Video darin dekodiert werden kann, entscheidet dann Ihr Browser – H.264 läuft überall, HEVC (das Format neuerer iPhones) in Safari und in Chrome auf Hardware, die es unterstützt.
Was passiert mit dem Ton?
Eine AAC-Tonspur – und das ist, was Handys und Kameras aufnehmen – wird unverändert übernommen statt neu kodiert und verliert deshalb nichts. Manche MOV-Dateien aus Camcordern und Spiegelreflexkameras enthalten stattdessen unkomprimierten PCM-Ton oder AC-3, und das lässt sich so nicht mitnehmen. Statt ihn stillschweigend verschwinden zu lassen, bricht das Werkzeug mit einem Hinweis ab und nennt das Format; wählen Sie dann „Ton entfernen“, um wenigstens das Bild zu komprimieren. Das Entfernen lohnt sich ohnehin bei jeder Aufnahme, die niemand hört – etwa einer Bildschirmaufnahme: Die Tonspur wird mit der Datenrate übernommen, mit der sie aufgenommen wurde, und das ist gut ein Megabyte pro Minute, bei einer hohen Datenrate auch ein Mehrfaches davon.
Mein Video ist zu groß für WhatsApp oder die E-Mail. Was hilft?
Bei E-Mail ist 25 MB die verbreitetste Obergrenze – Gmail nimmt mehr nicht an –, und Firmenpostfächer liegen oft niedriger, häufig bei 10 MB. Nehmen Sie dafür die passende Zielgröße und, wenn der Clip länger als ein, zwei Minuten ist, zusätzlich 720p. Rechnen Sie aber einen Puffer ein: Anhänge werden für den Versand kodiert, und das bläht sie um rund ein Drittel auf – eine Datei knapp unter 25 MB kann deshalb trotzdem abgewiesen werden, praktisch ist bei 18 bis 20 MB Schluss. Wenn die Grenze hart ist, nehmen Sie „Unter 10 MB“. Messenger sind ein anderer Fall: WhatsApp komprimiert ein Video beim Versenden noch einmal selbst und fragt Sie nicht, wie stark. Wer die Kontrolle behalten will, verkleinert es hier vorher und verschickt es als Datei beziehungsweise Dokument statt als Video – dann kommt genau das an, was Sie eingestellt haben.
Kommt ein hochkant gefilmtes Video quer heraus?
Nein. Ein Handy nimmt die Einzelbilder quer auf und notiert getrennt davon, wie herum das Bild stehen soll. Diese Angabe wird in die neue Datei übernommen, das Video läuft also so, wie Sie es gefilmt haben.
Welche Browser können das?
Chrome und Edge, Safari ab 16.4 und Firefox ab 130. Die Seite prüft das, bevor sie anfängt, und sagt Ihnen klar, wenn Ihr Browser es nicht kann – statt Sie mitten in einem langen Vorgang auflaufen zu lassen. Auf dem Handy funktioniert es ebenfalls, dauert aber länger und ist durch den Arbeitsspeicher schneller begrenzt.
Welche Limits gelten, und gibt es ein Wasserzeichen?
Kein Wasserzeichen, keine Anmeldung, nichts wird in die Ecke gerechnet. Im kostenlosen Tarif verarbeiten Sie ein Video pro Vorgang mit bis zu 150 MB – etwa eine Minute Handyvideo in 1080p – und 10 Vorgänge pro Tag. Die Grenze liegt bei den Video-Werkzeugen höher als sonst, denn ein Video, das verkleinert werden muss, ist praktisch nie klein. Mit Pro entfallen beide Grenzen; was danach bleibt, ist der Arbeitsspeicher Ihres Geräts, denn die Datei wird vollständig im Browser gehalten.

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